Fragen & Antworten für ZeitarbeitnehmerInnen

Allgemeine Fragen

Was ist der SWF und wie unterstützt er ZeitarbeitnehmerInnen?

  • Der Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF) wurde 2013 gegründet. Der SWF fördert die rund 120.000 ZeitarbeitnehmerInnen in Österreich während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses und leistet auch finanzielle Unterstützung im Fall von Arbeitslosigkeit.

Welche Ausbildungen werden durch den SWF gefördert?

  • Der SWF fördert allgemeine Bildungsmaßnahmen (SWF-Weiterbildungsdatenbank) und die Fachkräfteausbildung mit dem Schwerpunkt auf den Berufsfeldern der Metall- und Elektrotechnik.

 Welche Vorteile bieten Förderungen durch den SWF?

  • Durch die Förderung des SWF erhalten ZeitarbeitnehmerInnen eine kostenlose Zusatzqualifizierung und damit verbesserte Chancen am Arbeitsmarkt. Bei einer eintretenden Arbeitslosigkeit bietet der SWF den ZeitarbeitnehmerInnen zusätzlich finanzielle Arbeitslosenunterstützung an.

Sind Ausbildungen auch während der Probezeit förderbar?

  • Ja, der SWF fördert auch berufliche Aus- und Weiterbildungen in der Probezeit.

Wer kann Leistungen des SWF beantragen?

  • Der Förderungsantrag kann sowohl von der ZeitarbeitnehmerIn als auch vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser gestellt werden. Bitte sprechen Sie sich als ZeitarbeitnehmerIn vor Ausbildungsbeginn mit Ihrem gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser (=Arbeitgeber) ab.

Auf wen muss die Rechnung einer Ausbildung ausgestellt werden?

  • Das hängt davon ab, wer den Förderungsantrag beim SWF stellen wird: Wenn Sie als ZeitarbeitnehmerIn den Antrag einbringen, muss die Rechnung auf Ihren Namen ausgestellt sein. Wenn Ihr gewerblicher Arbeitskräfteüberlasser die Ausbildungskosten vorfinanziert hat und den Antrag einbringt, muss auf der Rechnung der Firmenname angegeben sein, damit die Ausbildungskosten vom SWF refundiert werden können.

Wann wird ein Zuschuss zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld oder Fachkräftestipendium ausbezahlt?

  • Der SWF zahlt den finanziellen Zuschuss zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld bzw. Fachkräftestipendium während der Ausbildungszeit jeweils am 15. des Monats im Nachhinein aus.

Fragen zu Allgemeinen Bildungsmaßnahmen

Was versteht man unter einer allgemeinen Bildungsmaßnahme?

  • Allgemeine Bildungsmaßnahmen dienen dazu, die Qualifikation von ZeitarbeitnehmerInnen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Von Metall-, Elektro-, Schweiß- oder Werkmeisterausbildungen, bis hin zu Sprachkursen oder diverse Ausbildungen speziell für Angestellte. Der SWF unterstützt ZeitarbeitnehmerInnen dabei, neue Fähigkeiten zu erlernen.

Wer hat Anspruch auf Förderung einer allgemeinen Bildungsmaßnahme?

  • Die allgemeinen Bildungsmaßnahmen eignen sich für alle ZeitarbeitnehmerInnen in einem aufrechten Arbeitsverhältnis, die sich weiterentwickeln wollen. Der SWF fördert auch ZeitarbeitnehmerInnen, die bei ihrem letzten Arbeitgeber (=gewerblicher Arbeitskräfteüberlasser) eine Ausbildung begonnen haben, aber vor Ausbildungsende arbeitslos geworden sind.

Was wird bei einer allgemeinen Bildungsmaßnahme vom SWF gefördert?

  • Bei allgemeinen Bildungsmaßnahmen finanziert der SWF die kompletten Ausbildungs- und Prüfungskosten. Wenn ZeitarbeitnehmerInnen im Rahmen einer Bildungskarenz, einer Bildungsteilzeit oder einem Fachkräftestipendium eine Ausbildung beginnen, leistet der SWF einen monatlichen, finanziellen Zuschuss. Als Bemessungsgrundlage gilt dabei das durchschnittliche Nettoentgelt vor Ausbildungsbeginn (13-Wochen-Schnitt inkl. Sonderzahlungen).

Wie kann ich eine allgemeine Bildungsmaßnahme beantragen?

  • Schritt 1: Sie vereinbaren mit dem SWF ein kostenloses Beratungsgespräch. Der SWF informiert Sie über alle Möglichkeiten.  
    Schritt 2: Der SWF überprüft die Fördermöglichkeiten.
    Schritt 3: Nach einer Zusage füllen Sie die SWF-Ausbildungsvereinbarung „Allgemeine Bildungsmaßnahmen“ aus. Falls Sie die Ausbildung in Kombination mit Bildungskarenz/Bildungsteilzeit/Fachkräftestipendium absolvieren möchten muss dies von Ihrem „Wohnsitz-AMS“ vor Ausbildungsbeginn genehmigt werden.
    Schritt 4: Jetzt beginnt Ihre Ausbildung. Die Rechnung über die Ausbildungskosten wird direkt an den SWF übermittelt und vom SWF übernommen. Falls Sie die Ausbildung in Kombination mit einer Bildungskarenz/Bildungsteilzeit/Fachkräftestipendium begonnen haben, erhalten Sie vom SWF einen monatlichen, finanziellen Zuschuss.
    Schritt 5: Nach Ausbildungsende erhalten Sie ein Zertifikat/Zeugnis bzw. eine Teilnahmebestätigung, die Sie in Kopie an den SWF übermitteln.

Was muss bei der Auswahl eines konkreten Kurses berücksichtigt werden?

  • Bei der Auswahl ist zu berücksichtigen, dass die Ausbildungskosten den Referenzpreisen von regionalen Schulungsträger entsprechen. Anlern-, Einweisungs- und Einschulungsunterweisungen gelten nicht als geförderte Weiterbildungsmaßnahmen. 

Kann auch während Bildungsteilzeit oder Bildungskarenz eine allgemeine Bildungsmaßnahme beim SWF beantragt werden?

  • Ja, seit 01.01.2016 können allgemeine Bildungsmaßnahmen auch während der Bildungskarenz bzw. Bildungsteilzeit beantragt werden.

Sind sogenannte SCP/SGU-Schulungen förderbar?

  • Ja, der Antrag kann sowohl über den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser als auch über den/die ZeitarbeitnehmerIn gestellt werden. Der SWF überprüft anschließend, ob ein gültiges Zertifikat vorhanden ist bzw. ob innerhalb von 10 Jahren bereits einmal für eine/einen ZeitarbeitnehmerIn eine Förderung für diese spezielle Ausbildung ausbezahlt wurde. Weitere Voraussetzungen für eine Genehmigung sind, dass es sich um eine standardisierte Ausbildung inkl. Prüfung und Ausstellung eines Zertifikats handelt und dass die Ausbildungsdauer 8–24 Stunden beträgt.

Fragen zur Fachkräfteausbildung

Was versteht man unter einer Fachkräfteausbildung?

  • In der Fachkräfteausbildung werden ZeitarbeitnehmerInnen auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung vorbereitet. Der SWF begleitet ZeitarbeitnehmerInnen auf ihrem Weg – sei es in der Elektro- oder Metalltechnik, als BetriebslogistikerIn, Bürokauffrau/mann oder vieles mehr. Für das Jahr 2017 stehen 200 geförderte Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Wer hat Anspruch auf Förderung einer Fachkräfteausbildung?

  • Die Fachkräfteausbildung richtet sich an ZeitarbeitnehmerInnen mit einer (abgebrochenen) Lehre ohne Lehrabschlussprüfung wie auch an angelernte ZeitarbeitnehmerInnen, die einen Lehrabschluss anstreben. ZeitarbeitnehmerInnen sollten mit ihrem Arbeitgeber besprechen, ob eine Bildungskarenz/-teilzeit oder ein Fachkräftestipendium in Anspruch genommen werden kann.

Was wird bei einer Fachkräfteausbildung vom SWF gefördert?

  • Der SWF übernimmt die Ausbildungs-/Prüfungskosten zur Gänze. Zusätzlich erhalten ZeitarbeitnehmerInnen einen Zuschuss zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld bzw. zum Fachkräftestipendium. Als Bemessungsgrundlage gilt dabei das durchschnittliche Nettoentgelt vor Ausbildungsbeginn (13-Wochen-Schnitt inkl. Sonderzahlungen).

Wie kann ich eine Fachkräfteausbildung beantragen?

  • Schritt 1: Sie vereinbaren mit dem SWF ein kostenloses Beratungsgespräch. Der SWF informiert Sie über alle Möglichkeiten.  
    Schritt 2: Der SWF überprüft die Fördermöglichkeiten.
    Schritt 3: Nach einer Zusage füllen Sie die SWF-Ausbildungsvereinbarung „Fachkräfteausbildung“ aus.  
    Schritt 4: Der Bildungsträger Ihres Vertrauens muss verpflichtend einen Potentialcheck durchführen, um die Eignung festzustellen.
    Schritt 5: Je nach individuellen Voraussetzungen können Bildungskarenz, Bildungsteilzeit oder das Fachkräftestipendium beantragt werden.
    Schritt 6: Das Weiterbildungsgeld/ Bildungsteilzeitgeld oder Fachkräftestipendium wird durch Ihr „Wohnsitz-AMS“ genehmigt.
    Schritt 7: Nun startet Ihre Ausbildung. Die Rechnung für die Ausbildung muss auf den Namen des/der ZeitarbeitnehmerIn lauten. Die Rechnung geht direkt an den SWF und wird vom SWF beglichen.
    Schritt 8: Sie erhalten einen monatlichen Zuschuss zum Weiterbildungsgeld/ Bildungsteilzeitgeld oder Fachkräftestipendium.
    Schritt 9: Nach der Ausbildung erhalten Sie Ihr Lehrabschlusszeugnis und geben eine Kopie an den SWF weiter.

Warum wird jährlich nur eine begrenzte Anzahl an Fachkräfteausbildungen vom SWF gefördert?

  • Die auf 200 Kontingentplätze begrenzte Anzahl ist eine vorläufige Einschätzung, da konkrete Erfahrungswerte fehlen. Sollten Ausbildungen darüber hinaus angefragt werden, so ist der SWF bemüht, freie Mittel aus anderen Leistungsbereichen bereitzustellen.

Fragen zur Arbeitslosenunterstützung

Was versteht man unter der Arbeitslosenunterstützung des SWF?

  • Die Arbeitslosenunterstützung wird ausbezahlt, sollten ZeitarbeitnehmerInnen arbeitslos werden. Für diesen Fall hilft der SWF mit einer einmaligen finanziellen Unterstützung in der Höhe von 270 Euro bzw. 70 Euro für zuvor geringfügig Beschäftigte, die zusätzlich zum Arbeitslosengeld bzw. zur Notstandshilfe ausbezahlt wird. 

Wer hat Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung durch den SWF?

  • Diese Unterstützung können jene ZeitarbeitnehmerInnen in Anspruch nehmen, die durchgehend mindestens 2 Monate in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt waren und innerhalb von einer Woche kein neues sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis begründen konnten. Sollte Ihre Arbeitslosigkeit länger als einen Monat andauern, dann können Sie zusätzliche 270 Euro beantragen. Weitere Voraussetzungen sind, dass ZeitarbeitnehmerInnen weder selbst gekündigt haben noch berechtigt entlassen wurden oder unberechtigt vorzeitig ausgetreten sind.

Wie wird die Arbeitslosenunterstützung abgewickelt?

  • Schritt 1: Einen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung des SWF haben ZeitarbeitnehmerInnen, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen und vor Ihrer Arbeitslosigkeit mindestens 2 Monate in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt waren.
    Schritt 2: Sie stellen innerhalb von 6 Monaten nach Eintritt der Arbeitslosigkeit (1. Tag nach dem arbeitsrechtlichem Ende der Beschäftigung) den Antrag auf die SWF-Arbeitslosenunterstützung entweder per E-Mail: alu@swf-akue.at, per Fax: +43 1 890 90 84 – 80, per Post: 1120 Wien, Altmannsdorfer Straße 89/3/9 oder ganz einfach in unserem SWF-Onlineportal auf unserer Webseite. (Achtung: Ausnahmslos kein Parteienverkehr an der SWF-Büroadresse!) Die beiden Antragsformulare können unter Downloads ZeitarbeitnehmerInnen heruntergeladen werden.
    Schritt 3: Sie füllen das jeweilige Antragsformular aus und legen die erforderlichen Unterlagen bei:
    • Identitätsnachweis (Reisepass/Personalausweis/Führerschein)
    • Bei den aus dem Ausland nach Österreich entsandten und in Österreich beschäftigten ZA sind zusätzlich Beendigungsbestätigung der/des letzten Beschäftigungsverhältnisse/s aus einer Überlassung und eine behördliche Bescheinigung der Arbeitslosigkeit notwendig. ZA haben ihren Arbeitslosigkeitsstatus ebenfalls durch ihr „Wohnsitz-AMS“ im Ausland nachzuweisen – eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache ist erforderlich. Die Identität der AntragstellerInnen wird vom SWF geprüft. Die tatsächliche Beschäftigungsdauer vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit überprüft der SWF durch die Entsendungsmeldungen der Zentralen Koordinierungsstelle (ZKO) beim Bundesministerium für Finanzen.

    Schritt 4: Der SWF prüft, ob die Voraussetzungen für die Auszahlung einer ALU erfüllt sind.
    Schritt 5: Sind die Voraussetzungen erfüllt, zahlt der SWF an die/den Antrag stellende/n ZA (Anspruchsberechtigte Person) den ALU-Unterstützungsbetrag aus.

Fragen & Antworten für gewerbl. Arbeitskräfteüberlasser

Allgemeine Fragen

Was ist der SWF und wie unterstützt er ZeitarbeitnehmerInnen?

  • Der SWF, Sozial- und Weiterbildungsfonds, wurde 2013 gegründet und fördert die rund 120.000 ZeitarbeitnehmerInnen in Österreich während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses und auch im Falle von Arbeitslosigkeit. Die Leistungen des SWF stehen allen gewerblichen Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen zur Verfügung. Sie reichen von Allgemeinen Bildungsmaßnahmen über Fachkräfteausbildung bis hin zu Überbrückungsgeld und Einarbeitungsbeihilfe. Damit unterstützt der SWF den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser dabei, seine ZeitarbeitnehmerInnen besser zu qualifizieren. In Folge steigt die Mitarbeiterzufriedenheit und –bindung und auch die Beschäftigerbetriebe profitieren von top ausgebildeten und zufriedenen ZeitarbeitnehmerInnen.

Welche Ausbildungen werden durch den SWF gefördert?

  • Der SWF fördert einerseits Allgemeine Bildungsmaßnahmen (SWF-Weiterbildungsdatenbank): Darunter fallen zum Beispiel Metall-, Elektro-, Schweiß- oder Werkmeisterausbildungen sowie Sprachkurse, Führerscheine und spezielle Ausbildungen für Angestellte. Andererseits übernimmt der Fonds die Kosten für die Fachkräfteausbildung von ZeitarbeitnehmerInnen – sei es in der Elektro- oder Metalltechnik, als BetriebslogistikerIn, Bürokauffrau/mann etc.

Welche Vorteile bieten Förderungen durch den SWF?

  • Förderungen durch den SWF bringen für den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser eine Vielzahl an Vorteilen. Ein wesentlicher kurzfristiger Vorteil ist die Ermöglichung von Aus- und Weiterbildung für ZeitarbeitnehmerInnen durch die vollständige Refundierung der Ausbildungskosten. Mittel- und langfristig bedeutet das eine bessere berufliche Qualifikation und damit verbunden eine verbesserte Einsetzbarkeit, eine erhöhte Kontinuität der Beschäftigung und eine Steigerung der Zufriedenheit – sowohl auf Seiten der ZeitarbeitnehmerInnen als auch auf Seiten der Beschäftigerbetriebe.

Sind Ausbildungen auch während der Probezeit förderbar?

  • Ja, berufliche Aus- und Weiterbildungen werden auch in der Probezeit gefördert.

Gilt für die Fördervoraussetzung "unaufgelöstes aufrechtes Arbeitsverhältnis" auch eine geringfügige Anstellung?

  • Ja, es gilt auch eine geringfügige Anstellung.

Wer kann Leistungen des SWF beantragen: gewerblicher Arbeitskräfteüberlasser oder ZeitarbeitnehmerIn?

  • Allgemeine Bildungsmaßnahmen: gewerblicher Arbeitskräfteüberlasser oder ZeitarbeitnehmerIn
    Fachkräfteausbildung: gewerblicher Arbeitskräfteüberlasser oder ZeitarbeitnehmerIn                       
    Lohnkostenersatz für Allgemeine Bildungsmaßnahmen und Fachkräfteausbildung: nur gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser
    Arbeitslosenunterstützung: nur ZeitarbeitnehmerIn
    Überbrückungsgeld: nur gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser
    Einarbeitungsbeihilfe: nur gewerblicher Arbeitskräfteüberlasser

Wer bezahlt die Rechnung der Ausbildung?

  • Das ist davon abhängig, ob der Förderantrag durch den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser oder durch die ZeitarbeiternehmerInnen direkt gestellt wird. Gerne beraten wir Sie über die Vorteile dieser beider Varianten.
    Antragstellung durch den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser:
    Die Ausbildung ist zunächst vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser zu finanzieren. Nach Beendigung der Ausbildung werden alle notwendigen Unterlagen vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser mittels Upload im SWF-Online-Portal eingereicht, anschließend erfolgt die Auszahlung durch den SWF (quartalsweise). Die Rechnung muss auf den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser ausgestellt sein.
    Antragstellung durch den/die ZeitarbeitnehmerIn:
    Der/die ZeitarbeiternehmerIn schließt vor Ausbildungsbeginn mit dem SWF eine Ausbildungsvereinbarung. Die Rechnung kann vom Schulungsträger direkt an den SWF zur Begleichung übermittelt werden. Die Rechnung muss auf den/die ZeitarbeitnehmerIn ausgestellt sein.

Wie ist es zu verstehen, dass Leistungen in einem angemessenen Verhältnis zu den eingezahlten SO-Beiträgen erbracht werden?

  • Pro Förderzeitraum (Quartal) wird das Verhältnis der eingezahlten SO-Beiträge mit den beantragten Ausbildungskosten/Lohnkosten/Überbrückungsgeldern/Einarbeitungsbeihilfen verglichen. Das einzelne Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen (AKÜ) darf Kosten bis zum dreifachen Wert der eingezahlten SO-Beiträge beim SWF einreichen, kleinere AKÜs bis zum Vierfachen der eingezahlten SO-Beiträge. Als kleinere AKÜ  sind Firmen mit einem durchschnittlichen monatlich eingezahlten SO-Beitrag von weniger als € 1.000,- (bei einem SO-Beitragssatz von 0,35 %) definiert. Diese können um diese Ausnahmeregelung per Mail anfragen. Die Zustimmung erfolgt im Vorstand.

Wo ist der SO-Beitrag gesetzlich geregelt und wie wird er berechnet?

  • Der Sozial- und Weiterbildungsfonds-Beitrag (SO-Beitrag) ist gesetzlich nach § 22d Abs 1 und Abs 2 AÜG wie folgt festgelegt:
    • 2013: 0,25 %
    • 2014: 0,35 %
    • 2015: 0,60 %
    • 2016: 0,80 %
    • ab 01.04.2017: 0,35%
    von der allgemeinen Beitragsgrundlage nach ASVG bzw. vom Entgelt der überlassenen Arbeitskraft

Wie müssen die SO-Beiträge von Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen, die Ihre ZeitarbeitnehmerInnen in Österreich zur Sozialversicherung anmelden, an den SWF abgeliefert werden?

  • Die Beiträge an den Sozial- und Weiterbildungsfonds (SO-Beiträge) müssen seit 01.01.2013 über die AKÜ-eigene Lohnverrechnung (z.B. ab 01.04.2017 sind das 0,35 % von der allgemeinen Beitragsgrundlage zur Sozialversicherung - Verrechnungsgruppe N18 für Arbeiter, Verrechnungsgruppe N28 für Angestellte) an die zuständige Gebietskrankenkasse gemeldet und gemeinsam mit den übrigen Abgaben zur Sozialversicherung abgeliefert werden. Gemäß § 22d Abs 3 AÜG gelten die Vorschriften der gesetzlichen Krankenversicherung über den Abzug des Versicherungsbeitrages vom Entgelt. Die Beitragsgrundlage ist die nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955 geltende allgemeine Beitragsgrundlage. Es gilt die Höchstbemessungsgrundlage gemäß § 45 ASVG. Ein SO-Beitrag ist auch für Sonderzahlungen gemäß § 49 Abs 2 ASVG zu leisten.
  • Die Gebietskrankenkassen geben die Meldung und die eingezahlten SO-Beiträge abzüglich einer 0,5 %igen Verwaltungskostenpauschale gemäß § 22d Abs 5 AÜG an den SWF weiter.

Wie müssen die SO-Beiträge von Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen, die Ihre ZeitarbeitnehmerInnen außerhalb von Österreich zur Sozialversicherung anmelden, an den SWF abgeliefert werden?

  • Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat, EWR-Staat oder der Schweiz haben die Beschäftigung von nach Österreich überlassenen ArbeitnehmerInnen gemäß § 19 Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) bei der Zentralen Koordinationsstelle (ZKO) beim Bundesministeriums für Finanzen elektronisch mit dem Web-Formular ZKO 4 zu melden (§ 22 d Abs 4 AÜG). Änderungen der gemeldeten Daten müssen ebenfalls unverzüglich bekannt gegeben werden.
  • Auf Basis der Meldungen an die ZKO werden die SO-Beiträge vom SWF monatlich vorgeschrieben und eingehoben.

Wie wird die SO-Beitragsvorschreibung für Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen mit Sitz außerhalb Österreichs abgewickelt?

  • Schritt 1: Das gewerbliche Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen meldet gemäß § 19 Abs 1 iVm Abs 4 LSD-BG die Überlassung von ArbeitnehmerInnen nach Österreich vor Entsendung elektronisch bei der ZKO im Bundesministerium für Finanzen.
    Schritt 2: Der Sozial- und Weiterbildungsfonds erhält von der ZKO auf gesetzlicher Grundlage die nötigen Informationen, um den SO-Beitrag berechnen und vorschreiben zu können.
    Schritt 3: Der AKÜ mit Sitz im Ausland erhält einen elektronischen Zugang (Benutzer/Passwort) zum SWF-Onlineportal - über das die gesamte SO-Beitragsvorschreibung und –einhebung abgewickelt wird.
    Schritt 4: Das AKÜ mit Sitz im Ausland hat 14 Tage Zeit diese Daten zu präzisieren: - Angabe jener/s Tage/s des Überlassungszeitraumes, an welchen nicht in Österreich gearbeitet wurde und dadurch kein SO-Beitrag zu verrechnen ist.
    chritt 5: Der SO-Beitrag wird für den aktuellen Monat, aufgrund Ihrer näheren Angaben, vorgeschrieben. Die Verrechnung erfolgt im Nachhinein. Beispiel: Der Monat Dezember 2018 wird im Jänner 2019 verrechnet und nach Verrechnungsabschluss erhalten Sie Ihre Vorschreibung, die binnen 30 Tage zu begleichen ist.
    Schritt 6: Der AKÜ mit Sitz im Ausland zahlt auf das dafür beim SWF vorgesehene Konto bei der ERSTE Bank ein:
    Kontowortlaut: SO-Beiträge zum SWF/Ausland
    IBAN: AT28 2011 1822 2568 5802
    BIC: GIBAATWWXXX

    Schritt 7: Sollte der Betrag nicht zeitgerecht eingezahlt werden, erfolgt ebenfalls elektronisch die 1. Mahnung unter Setzung einer 14tägigen Frist.
    Schritt 8: Sollte abermals die Zahlung des SO-Beitrages nicht fristgerecht entrichtet werden, erhält der AKÜ mit Sitz im Ausland die Verständigung unseres Rechtsanwaltes mit der Aufforderung die säumige Zahlung innerhalb von 14 Tagen nachzuholen.
    Schritt 9: Sollte der Zahlungsaufforderung ein weiteres Mal innerhalb der Frist nicht nachgekommen werden, so wird eine Klage beim ASG eingereicht.

Sind auch für die überlassenen Angestellten SO-Beiträge an den SWF abzuführen?

  • Ja, seit 01.01.2017 sind SO-Beiträge abzuführen und es können im Gegenzug dazu auch Förderungen in Anspruch genommen werden.

Müssen gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser im Vorhinein um eine Förderung ansuchen oder ist es im Nachhinein möglich (z.B. quartalsweise)?

  • Sie müssen nicht im Vorhinein ansuchen.
    In den einzelnen Leistungsbereichen „Allgemeine Bildungsmaßnahmen/Fachkräfteausbildung/Überbrückungsgeld/Einarbeitungsbeihilfe" müssen Sie die Unterlagen bis spätestens 6 Monate nach Ausbildungsende/Stehzeitende/Ende Einarbeitung im Nachhinein vollständig in das SWF-Onlineportal einbringen. Wenn alle Unterlagen von Ihnen hochgeladen wurden, können Sie den Förderantrag einfach und unbürokratisch stellen, indem Sie die Ausbildung frei geben (Einreichen-Button drücken).
    Nur im Bereich „Fachkräfteausbildung“ bitten wir Sie, vorher mit uns Kontakt aufzunehmen, da wir 2017/2018 jährlich nur 200 Plätze zur Verfügung haben und ein paar Details zu beachten sind.

Fragen zu Allgemeine Bildungsmaßnahmen

Was versteht man unter einer Allgemeinen Bildungsmaßnahme?

  • Es handelt sich dabei um Aus- und Weiterbildungen für ZeitarbeitnehmerInnen mit den Zielen einer verbesserten Qualifikation und Einsatzfähigkeit, einer kontinuierlichen Beschäftigung und einer höheren Zufriedenheit – sowohl auf Seiten der ZeitarbeitnehmerInnen als auch auf Seiten der Beschäftigerbetriebe.

Wer hat Anspruch auf Förderung einer Allgemeinen Bildungsmaßnahme?

  • Alle gewerblichen Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen, die ihre Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben, können für ihre ZeitarbeitnehmerInnen eine geförderte Weiterbildung beantragen, sofern sich diese während der Ausbildung in einem aufrechten Arbeitsverhältnis befinden.

Was wird bei einer Allgemeinen Bildungsmaßnahme vom SWF gefördert?

  • Bei Allgemeinen Bildungsmaßnahmen finanziert der SWF die kompletten Ausbildungs- und Prüfungskosten. Wenn ZeitarbeitnehmerInnen im Rahmen einer Bildungskarenz, einer Bildungsteilzeit oder eines Fachkräftestipendiums eine Ausbildung beginnen, leistet der SWF einen monatlichen finanziellen Zuschuss. Als Bemessungsgrundlage gilt dabei das durchschnittliche Nettoentgelt vor Ausbildungsbeginn (13-Wochen-Schnitt inkl. Sonderzahlungen).

Wie kann ich eine Allgemeine Bildungsmaßnahme beantragen?

  • Die Antragstellung erfolgt entweder durch den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser oder durch die ZeitarbeitnehmerInnen direkt. Den genauen Ablauf finden Sie unter Prozessablauf Allgemeine Bildungsmaßnahmen. Der SWF berät Sie gerne über die jeweiligen Vorteile der Varianten und unterstützt Sie bei allen Schritten.

Was muss bei der Auswahl eines konkreten Kurses berücksichtigt werden?

  • Bei der Auswahl ist zu berücksichtigen, dass die Ausbildungskosten den Referenzpreisen von regionalen Schulungsträgern entsprechen. Anlern-, Einweisungs- und Einschulungsunterweisungen gelten nicht als geförderte Weiterbildungsmaßnahmen.

Kann auch während Bildungsteilzeit oder Bildungskarenz eine Allgemeine Bildungsmaßnahme beim SWF beantragt werden?

  • Ja, seit 01.01.2016 können allgemeine Bildungsmaßnahmen auch während der Bildungskarenz bzw. Bildungsteilzeit beantragt werden.

Werden die vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser aufgewendeten Kosten vollständig übernommen, auch wenn die Behaltefrist nicht eingehalten werden kann?

  • Im Rahmen der Allgemeinen Bildungsmaßnahmen nach § 3 der Leistungsordnung und unter Einhaltung der übrigen Fördervoraussetzungen werden die tatsächlich aufgewendeten Kurskosten zur Gänze rückvergütet - ungeachtet dessen, ob die einmonatige Behaltefrist eingehalten wurde.
    Die Behaltefrist ist relevant, wenn auch Lohn-/Gehaltskostenersatz beantragt wird.
    Die Lohn-/Gehaltskosten nach § 3 der Leistungsordnung werden aber auch dann an den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser rückvergütet, wenn die/der ZeitarbeitnehmerIn während der Ausbildungszeit oder innerhalb eines Monats nach Schulungsende das Unternehmen durch ArbeitnehmerInnen-Kündigung, berechtigte Entlassung oder unberechtigten vorzeitigen Austritt verlassen hat oder lückenlos vom Beschäftiger übernommen worden ist.

Sind sogenannte SCP/SGU-Schulungen förderbar?

  • Ja, der Antrag kann sowohl über den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser als auch über den/die ZeitarbeitnehmerIn gestellt werden. Der SWF überprüft anschließend, ob ein gültiges Zertifikat vorhanden ist bzw. ob innerhalb von 10 Jahren bereits einmal für eine/einen ZeitarbeitnehmerIn eine Förderung für diese spezielle Ausbildung ausbezahlt wurde. Weitere Voraussetzungen für eine Genehmigung sind, dass es sich um eine standardisierte Ausbildung inkl. Prüfung und Ausstellung eines Zertifikats handelt und dass die Ausbildungsdauer 8–24 Stunden beträgt.

Fragen zur Fachkräfteausbildung

Was versteht man unter einer Fachkräfteausbildung?

  • Bei der Fachkräfteausbildung handelt es sich um Lehrgänge für die Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Bildungskarenz, Bildungsteilzeit bzw. das Fachkräftestipendium des AMS. Für die Jahre 2017/2018 stehen jeweils 200 geförderte Ausbildungsplätze zur Verfügung: in der Elektro-/ Metalltechnik, als BetriebslogistikerIn, Bürokauffrau/mann oder vieles mehr.

Wer hat Anspruch auf Förderung einer Fachkräfteausbildung?

  • Die Fachkräfteausbildung richtet sich an alle gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser, die ZeitarbeitnehmerInnen mit einer abgebrochenen Lehre ausbilden lassen möchten. Auch für angelernte ZeitarbeitnehmerInnen, die einen Lehrabschluss anstreben, kann eine Förderung beantragt werden. Voraussetzung ist, dass die Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und zeitgerecht einbezahlt wurden.

Was wird bei einer Fachkräfteausbildung vom SWF gefördert?

  • Der SWF übernimmt die Ausbildungs-/Prüfungskosten zur Gänze. Zusätzlich erhalten ZeitarbeitnehmerInnen einen Zuschuss zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld bzw. zum Fachkräftestipendium. Als Bemessungsgrundlage gilt dabei das durchschnittliche Nettoentgelt vor Ausbildungsbeginn (13-Wochen-Schnitt inkl. Sonderzahlungen).

Wie kann ich eine Fachkräfteausbildung beantragen?

  • Die Antragstellung erfolgt entweder durch den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser oder durch die ZeitarbeitnehmerInnen direkt. Den genauen Ablauf finden Sie unter Prozessablauf Fachkräfteausbildung. Der SWF berät Sie gerne über die jeweiligen Vorteile der Varianten und unterstützt Sie bei allen Schritten.

Warum wird jährlich nur eine begrenzte Anzahl an Fachkräfteausbildungen vom SWF gefördert?

  • Die auf 200 Kontingentplätze begrenzte Anzahl ist eine vorläufige Einschätzung, da konkrete Erfahrungswerte fehlen. Sollten Ausbildungen darüber hinaus angefragt werden, so ist der SWF bemüht, freie Mittel aus anderen Leistungsbereichen bereitzustellen.

Werden die vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser aufgewendeten Kosten vollständig übernommen, auch wenn die Behaltefrist nicht eingehalten werden kann?

  • Im Rahmen der Fachkräfteausbildung nach § 4 der Leistungsordnung werden die Ausbildungskosten unter Einhaltung der übrigen Fördervoraussetzungen durch den SWF rückvergütet, wenn für den Zeitraum der Ausbildung eine Karenzierungsvereinbarung geschlossen wurde und das Arbeitsverhältnis noch ein Monat nach Schulungsende weiterbestanden hat - entweder beim gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser direkt oder durch lückenlose Übernahme durch den Beschäftiger.
    Die tatsächlich aufgewendeten Ausbildungskosten werden auch dann rückvergütet, wenn die/der ZeitarbeitnehmerIn vor dem Monat der Behaltefrist das Unternehmen durch ArbeitnehmerInnen-Kündigung, berechtigte Entlassung oder unberechtigten vorzeitigen Austritt verlassen hat.
    Wenn die Fachkräfteausbildung während der Ausbildungszeit ohne Verschulden des gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser durch die/den ZeitarbeitnehmerIn abgebrochen wird, können in begründeten Einzelfällen tatsächlich aufgewendete Ausbildungskosten durch Zustimmung im Vorstand rückvergütet werden.

Fragen zum Überbrückungsgeld

Was versteht man unter Überbrückungsgeld?

  • Der SWF unterstützt gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser während überlassungsfreier Zeiten (Stehzeiten) ihrer ZeitarbeitnehmerInnen. Seit 01.01.2015 übernimmt der Fonds gegenüber gewerblichen Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen 115,5 % der aufgewendeten Bruttolohn-/ Bruttogehaltskosten zwischen zwei Überlassungseinsätzen. Dies gilt für maximal 10 Arbeitstage pro Anlassfall. Voraussetzung ist, dass die/der ZeitarbeitnehmerIn vor der zu fördernden Stehzeit zumindest ein Monat (Beschäftigungsmonat) lang in Ihrem Unternehmen beschäftigt gewesen ist und dieses Arbeitsverhältnis nach Ende des Überbrückungsgeldes noch mindestens ein Monat lang andauert (Behaltemonat).

Wer hat Anspruch auf Überbrückungsgeld vom SWF?

  • Das Überbrückungsgeld kann vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser beantragt werden, wenn sich dessen ZeitarbeitnehmerInnen auf Stehzeit befinden. Anspruchsberechtigt sind jene Unternehmen, die ihre  Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben.

Wie kann ich das Überbrückungsgeld beim SWF beantragen?

  • Das Überbrückungsgeld wird vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser beantragt. Alle notwendigen Schritte finden Sie unter Prozessablauf Überbrückungsgeld. Der SWF berät und unterstützt Sie gerne bei allen Schritten.

Fragen zur Einarbeitungshilfe

Was versteht man unter Einarbeitungsbeihilfe?

  • Der SWF unterstützt mit der Einarbeitungsbeihilfe, wenn nach einer erfolgreich absolvierten SWF-Fachkräfteausbildung ein Mangel an Berufserfahrung bei einer/einem ZeitarbeitnehmerIn festgestellt wird und aufgrund dessen der Verrechnungssatz für Fachkräfte nicht sofort gegenüber dem Beschäftigerbetrieb in Rechnung gestellt werden kann. Die Einarbeitungsbeihilfe wird für maximal 3 Monate gewährt.   

Wer hat Anspruch auf Einarbeitungsbeihilfe durch den SWF?

  • Die Einarbeitungshilfe kann von allen gewerblichen Arbeitskräfteüberlassern beantragt werden, die ihre Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben.

Wie kann ich die Einarbeitungsbeihilfe beantragen?

  • Die Einarbeitungsbeihilfe wird vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser beantragt. Alle notwendigen Schritte finden Sie unter Prozessablauf Einarbeitungsbeihilfe. Der SWF berät und unterstützt Sie gerne bei allen Schritten.