Das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG) sieht neben Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen auch direkte Zuschüsse an arbeitslose ZeitarbeitnehmerInnen vor. Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung hat ab 01.01.2017, wer als ZeitarbeitnehmerIn mindestens 2 Monate durchgehend bei (einem) gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser(n) beschäftigt war - weder selbst gekündigt hat noch berechtigt entlassen wurde oder unberechtigt vorzeitig ausgetreten ist und innerhalb einer Woche Arbeitslosigkeit kein neues sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis begründen konnte.

 

Art der Förderung:

  • Die Arbeitslosenunterstützung ist eine einmalige finanzielle Unterstützung pro Anlassfall in Höhe von € 65,- für zuvor geringfügig Beschäftigte.
  • Die Arbeitslosenunterstützung ist eine einmalige finanzielle Unterstützung pro Anlassfall in Höhe von € 260,- für alle anderen ehemals beschäftigten ZeitarbeiternehmerInnen mit einer weiteren Einmalzahlung von € 260,-, wenn 1 Monat nach dem arbeitsrechtlichen Ende noch immer kein neues sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis begründet werden konnte.
  • Die Arbeitslosenunterstützung unterliegt weder der Beitragspflicht zur Sozialversicherung noch der Veranlagung zur Einkommenssteuer und wirkt sich nicht auf die Berechnung der Notstandshilfe beim Arbeitsmarktservice (AMS) aus
  • Diese Unterstützung kann bei Erfüllung der Voraussetzungen auch mehrmals im Jahr ausbezahlt werden.

Antragsteller:

Die Antragstellung erfolgt durch die ZeitarbeitnehmerInnen bei der Bauarbeiter- Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) im jeweiligen Bundesland. Für die Abwicklung der Arbeitslosenunterstützung ist allein die BUAK zuständig.

Prozessablauf