Unter den „Allgemeinen Bildungsmaßnahmen“ werden Aus- und Weiterbildungen verstanden, die geeignet sein müssen, zu einer tatsächlichen Verbesserung der Einsatzfähigkeit der ZeitarbeitnehmerInnen zu führen. Alle Bildungsmaßnahmen sind unter dem Gesichtspunkt der Kontinuität der Beschäftigung und der überbetrieblichen Verwertbarkeit zu sehen.

Die Kosten für die Kurse müssen den Referenzpreisen wichtiger regionaler Schulungsträger entsprechen. Anlern-, Einweisungs- und Einschulungsunterweisungen gelten nicht als geförderte Weiterbildungsmaßnahmen.  

 

Anspruchsberechtigte:

  1. ZeitarbeitnehmerInnen in einem aufrechten Arbeitsverhältnis
  2. ZeitarbeitnehmerInnen, die eine Ausbildung bei ihrem letzten Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen begonnen haben, aber vor Ausbildungsende arbeitslos geworden sind
  3. In begründeten Einzelfällen arbeitslose ZeitarbeitnehmerInnen (vormals bei einem gewerblichen Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen beschäftigt)

 Art der Förderung:

  • Finanzierung der Ausbildungskosten/Prüfungskosten zur Gänze.
  • Im Falle einer Kombination mit Bildungskarenz/Bildungsteilzeit/Fachkräftestipendium: Zahlung eines Zuschusses zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld und Aktiveinkommen, Fachkräftestipendium bzw. zum Arbeitslosengeld bis zum zuletzt durchschnittlich bezogenen Nettoentgelt (13-Wochen-Schnitt inkl. Sonderzahlungen) vor Ausbildungsbeginn, wodurch die ZeitarbeitnehmerIn keine finanzielle Einbuße erleidet.

Antragsteller:

Die Antragstellung erfolgt durch die ZeitarbeitnehmerInnen – und die Förderungsabwicklung und Prozessbegleitung durch den SWF.

Prozessablauf