Wenn im Anschluss an eine absolvierte SWF-Fachkräfte-Ausbildung bei der ZeitarbeitnehmerIn noch ein Mangel an Berufserfahrung festgestellt wird, so kann dem AKÜ-Unternehmen eine Einarbeitungsbeihilfe für maximal 3 Monate gewährt werden, wenn aufgrund dessen der Verrechnungssatz für Fachkräfte nicht sofort gegenüber dem Beschäftiger in Rechnung gestellt werden kann.

Anspruchsberechtigte:

Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen, die ihre Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben.

Antragsteller:

Die Antragstellung erfolgt durch das Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen – und die Förderungsabwicklung durch den SWF.

Art der Förderung:

  • Gefördert wird die betragliche Differenz zwischen dem Bruttostundenlohn/Bruttomonatsgehalt der Fachkräfte-Beschäftigungs-/Verwendungsgruppe und der unmittelbar darunter liegenden Beschäftigungs-/Verwendungsgruppe des zur Anwendung kommenden Kollektivvertrages. Dieser Differenzbetrag wird auf 154 % erhöht, wodurch auch die Lohnnebenkosten (Bruttolohn/Bruttogehalt samt anteiliger Sonderzahlungen) abgegolten werden.

Prozessablauf