Unter den „Allgemeinen Bildungsmaßnahmen“ werden Aus- und Weiterbildungen verstanden, die geeignet sein müssen, zu einer tatsächlichen Verbesserung der Einsatzfähigkeit der ZeitarbeitnehmerInnen zu führen. Alle Bildungsmaßnahmen sind unter dem Gesichtspunkt der Kontinuität der Beschäftigung und der überbetrieblichen Verwertbarkeit zu sehen.

Die Kosten für die Kurse müssen den Referenzpreisen wichtiger regionaler Schulungsträger entsprechen. Anlern-, Einweisungs- und Einschulungsunterweisungen gelten nicht als geförderte Weiterbildungsmaßnahmen.

Anspruchsberechtigte:

Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen, die ihre ZeitarbeitnehmerInnen ausbilden lassen und ihre Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben.

Antragsteller:

Die Antragstellung erfolgt durch das Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen – und die Förderungsabwicklung durch den SWF.

Art der Förderung:

  • Vollständige Refundierung der tatsächlich aufgewendeten Kurskosten und etwaiger Prüfungskosten (Nettokosten) durch den SWF an das Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen.
  • 154%ige Refundierung der tatsächlich aufgewendeten Bruttolohn-/Bruttogehaltskosten während der Zeit des Kursbesuchs innerhalb der Arbeitszeit, wenn das Arbeitsverhältnis nach Schulungsende zumindest ein Monat aufrecht geblieben war.
  • Im Falle einer Kombination mit Bildungskarenz/Bildungsteilzeit/Fachkräftestipendium: Zahlung eines Zuschusses zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld und Aktiveinkommen, Fachkräftestipendium bzw. zum Arbeitslosengeld bis zum zuletzt durchschnittlich bezogenen Nettoentgelt (13-Wochen-Schnitt inkl. Sonderzahlungen) vor Ausbildungsbeginn, wodurch die ZeitarbeitnehmerIn keine finanzielle Einbuße erleidet. Den Antrag für diesen monatlichen Zuschuss kann nur die ZeitarbeiterIn stellen!

Prozessablauf